Welche Hundearten sind für Allergiker geeignet?

Welche Hundearten sind für Allergiker geeignet?

Sep 30

Eine Tierhaarallergie löst bei vielen Menschen starke Reaktionen aus. Nicht selten kommt es zu Atembeschwerden, Asthma, tränenden Augen oder Bindehautentzündungen. Dabei sind es genau genommen nicht die Tierhaare, sondern die Eiweiße in Speichel und Hautschuppen, die eine Allergie hervorrufen. Nun sollte aber diese Überempfindlichkeit den Wunsch nach einem Hund nicht gleich zunichtemachen. Viele Fragen zu Hunden werden im Internet beantwortet, dennoch sollte man sich über mögliche Risiken der Tierhaarallergie informieren.

Grundsätzlich sind hygienische Maßnahmen besonders wichtig, sobald ein Hund mit im Haushalt lebt. Das Tier selbst muss sehr gut gepflegt werden. Dazu zählen die regelmäßige Ungezieferprophylaxe und eine adäquate Fellpflege. Darüber hinaus wirken ein guter Staubsauger und ein täglicher Feuchtputz der Fußböden Wunder. Nach einem ausgiebigem Streichel- und Spielkontakt mit dem Stubenwolf gehört gründliches Händewaschen zur Routineübung.

Allergiker dürfen sich auf keinen Fall irgendeine Hunderasse unbedacht ins Haus holen. Als geeignet haben sich besonders Pudel, Malteser, Yorkshire Terrier und Havaneser erwiesen. In den USA wird bereits seit einigen Jahren eine Kreuzung aus Pudel und Labrador gezüchtet. Unter der Rassebezeichnung “Labradoodle“ sind diese mittelgroßen Hunde längst auch in Deutschland anzutreffen. Alle für Allergiker geeigneten Hunderassen bilden weder Unterwolle, noch kommen sie zwei- bis dreimal jährlich in den Fellwechsel. Zwar verlieren auch diese Feuchtnasen einige Haare, jedoch längst nicht so viele, wie ihre Artgenossen. Durch diesen sehr geringen Haarverlust minimieren sich die Eiweiße, die speziell über abfallende Haare verbreitet werden.

Unter den erwähnten Hunderassen findet sich sicherlich für jeden Hundefreund und Allergiker der richtige vierbeinige Begleiter. Wer die Anschaffung eines kleineren Hundes ins Auge fasst, wird im Yorkshire Terrier einen fröhlichen und intelligenten Kameraden mit freundlichem Wesen finden. Auch die lustigen, temperamentvollen Havaneser und Malteser sind eine echte Lebensbereicherung. Dem pfiffigen Malteser sollte allerdings früh genug beigebracht werden, nicht grundlos zu bellen. Diese Rasse neigt dazu, sich als unermüdlicher Dauerkläffer Gehör und Aufmerksamkeit zu verschaffen. Für Familien mit kleineren Kindern sind kleinwüchsige Rassen schon aus dem Grund eine gute Wahl, weil große Hunde oft zu kräftig und ungestüm sind. Der Pudel zeigt sich in Bezug auf Größe absolut vielseitig. Ihn gibt es vom Toy- bis zum Königspudel, und somit von circa 27 cm Schulterhöhe bis zur beachtlichen Abmessung von 60 cm. Pudel sind äußerst gelehrig und besitzen die Eigenschaft, nicht zu haaren. Eine regelmäßige Schur steht allerdings bei dieser Rasse auf dem Pflegeprogramm ziemlich weit oben. Ebenfalls sehr intelligent zeigt sich der Labradoodle, der häufig als Blindenführhund eingesetzt wird. Dank dieser speziellen Zucht müssen nun auch sehbehinderte Menschen, die an einer Tierhaarallergie leiden, nicht mehr auf einen treuen Begleithund verzichten.

Was benötigen Haustiere, um sich wohl zu fühlen?

Was benötigen Haustiere, um sich wohl zu fühlen?

Sep 30

Auf den ersten Blick möchte man sagen, um sich wohl zu fühlen, brauchen Haustiere Liebe. Auf den zweiten Blick muss man feststellen: Um ein Haustier glücklich zu machen, braucht es Vernunft. Wer die Verantwortung für ein Tier übernimmt, geht damit auch die Verpflichtung ein, sich über die speziellen Bedürfnisse der Tierart zu informieren. Falsch verstandene Liebe kann Tiere krank machen. Ein Mensch, der mit seinem Hund die Sahnetorte teilt, weil er den Hund so liebt und die Torte auch, tut dem Hund keinen Gefallen. Der Grundgedanke bei der Haustierhaltung muss immer der sein, der Natur des Tieres so weit wie möglich gerecht zu werden.Viele Produkttipps fürs Haustier erhält man auch im Internet.

Ist artgerechte Haltung im Haus möglich?
Wenn es sich um eine alte Haustierrasse handelt, kann man davon ausgehen, dass ein Tier in der Obhut des Menschen die optimalen Lebensbedingungen vorfindet. Hunde zum Beispiel haben sich dem Menschen schon so lange angeschlossen, dass sie unter den heute herrschenden Bedingungen in freier Wildbahn nur schwer überleben könnten. Auch für Katzen, die als so unabhängig gelten, ist es wichtig, einen warmen Schlafplatz im Haus, Hygiene und artgerechtes Futter vorzufinden. Exoten wie Schildkröten oder Papageien sind ganz besonders darauf angewiesen, dass der Mensch ihnen eine Umgebung schafft, die ihrer Herkunft möglichst nahe kommt.

Jedes Tier hat seine eigenen Bedürfnisse
Schon bevor man ein Haustier anschafft, muss man sich über seine Grundbedürfnisse informieren. Wie viel Platz braucht das Tier? Wie viel Zuwendung? Welches Futter ist artgerecht und wo bekommt man es? Wie viel Zeit muss man am Tag aufbringen, um dem Tier seine nötige Bewegung zu verschaffen? Nicht zuletzt die Frage, ob das Tier ein Einzelgänger ist oder in der Natur in Gruppen lebt, ist wichtig. Käfigtiere wie Kaninchen leben in kleinen Gruppen, um sie glücklich zu machen, muss man sie mit mindestens einem weiteren Kaninchen zusammen setzen. Wird es einzeln gehalten, schließt es sich zwar dem Menschen näher an, ein Mensch kann aber nie einen Artgenossen als Partner ersetzen.

Hunde sind ein ganz besonderer Fall
Bei einigen Tierarten können pauschale Aussagen gemacht werden, was ihre Bedürfnisse angeht. Bei Hunden allerdings hängt vieles von der Rasse ab. Ein Bordercollie zum Beispiel stellt ganz andere Ansprüche an seinen Halter als ein Mops. Bevor man sich für einen Hund entscheidet, muss man also genau wissen, ob es sich um eine Rasse handelt, die ständig gefordert werden will und viel Auslauf braucht, um nicht zu verkümmern, oder ob es sich um einen „Kaminvorleger“ handelt.