Wildtierbeobachtung in Afrika

Der südafrikanische Winter ist die beste Jahreszeit um Wildtiere zu beobachten. Dennoch kann man von Mai bis August gute Beobachtungen machen, da in diesen Monaten das Gras sehr kurz ist und die Tiere deshalb leichter auffindbar sind. Ideale Aussichtspunkte sind meist die Wasserlöcher, da die Tiere diese anlaufen, um ihren Durst zu stillen. Dies tun sie vermehrt in der Trockenzeit das heißt in den Monaten August bis Mitte Oktober.

Möchte man die Tiere aktiv erleben, sollte man sich schon in den frühen Morgenstunden auf die Pirsch legen. Findet man in der Mittagssonne nicht direkt Tiere, sollte man besonders auf schattige Plätze achten, wo Büsche oder Bäume sind, da die Tiere an diesen Orten vor der Mittagshitze flüchten und sich ausruhen wollen oder schlafen.Möchte man weitestgehend von den Tieren unerkannt bleiben, sollte man seine Kleidung dem Hintergrund anpassen und Farben wie Braun oder Khaki als Kleidungsfarbe wählen. Hat man vor sehr lange zu Fuß unterwegs zu sein, sind feste und bequeme Schuhe sehr wichtig, genauso wie einen zusätzlichen Pullover und eine Jacke da es sehr schnell kalt werden kann.

Hat man sich dafür entschieden in Afrika nicht nur Tiere zu beobachten, sondern auch zu campen, sollte man sich vor Antritt der Reise schon erkundigen, wo es Niederlassungen für Camper gibt und am besten gleich telefonisch einen Platz zu reservieren.

Nicht zu empfehlen ist es die Campingtour alleine gestalten zu wollen, denn gerade nachts kann es in Afrika sehr gefährlich werden. Nicht nur die Tiere können eine Gefahr darstellen sondern es besteht gerade in einem abgelegenen Gebiet immer das Risiko überfallen zu werden. Gerade wegen der Kriminalitätsrate in solch einem Land wird dringend geraten nur an überwachten Campingplatzen von Veranstaltern nachts Rast zu machen.

Hat man sich nun vorab entschieden, wohin die Campingtour gehen soll, sollte man im Vorfeld abklären lassen ob man selbst über einen geeigneten Impfschutz gegen bestimmte Krankheiten die in Afrika bekannt sind verfügt. In den meisten Fällen ist dies nicht so, deshalb sollte man sich vor Antritt der Reise bei einem Arzt vorstellen, sich untersuchen lassen und Nachimpfen lassen.

Möchte man sich unabhängig von einem Reiseführer in der Wildnis bewegen, um Tiere zu beobachten, sollte man sich vorher gut erkunden wie und wo der nächstmögliche Arzt zur Verfügung wäre, falls ein Unfall passiert oder man von einem Tier angegriffen wird.

Natürlich gehört auch die richtige Ausrüstung dazu und um ihnen einen kleinen Einblick zu geben möchte ich ihnen nun einige Seiten vorstellen.

17. Oktober 2011 von Umwelt-Freak
Kategorien: Bedrohte Arten | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

*